Kaffee und Spiele

15. Dezember 2009

Virtuality Continuum – Erwachen

Abgelegt unter: Allgemein — Tags:, — SandraRennecke @ 16:15

Hier der Teaser für eine Pen-and-Paper Rollenspielkampagne, die ich gerade plane.

Du fällst durch Schwärze, nur einige helle Lichtpunkte in der Ferne bieten Orientierungshilfe. Deine Gedanken sind langsam, nur mühsam formen sich Worte und Bilder. Leichter Schwindel umfasst Dich, Du bist sicher Du fällst, aber Du spürst keine vorbei rauschende Luft an deinem Körper. Luft – irgend etwas an diesem Wort beunruhigt Dich. Vorsichtig atmest Du ein, spürst das Heben und Senken Deines Brustkorbs und eine Welle der Erleichterung wäscht über dich als kühle frische Luft in deine Lungen strömt.

Du blickst nach unten, dort schwebt in der Schwärze eine kleine blaue Kugel. Du fällst auf die Kugel zu, eben noch murmelgross in der Tiefe kannst du jetzt schon Einzelheiten erkennen. Weiße Schlieren ziehen sich über das Blau, Tupfer von Grün und Braun bilden Muster auf der Oberfläche. Schon hat sie die Größe eines Balls, ihr blaues Schimmern lockt Dich und Du spürst des Zerren von Sehnsucht. So einen Ball kennst du, ein Begriff bildet sich in der quälenden Trägheit deines Geistes. Planet! Der sich schnell ausdehnende Ball ist ein Planet. Der Gedanke macht dich froh, es ist gut zu wissen, wohin du fällst. Inzwischen dehnt sich die Kugel, der Planet, fast über dein gesamtes Blickfeld.

Kribbelnde Wärme durchströmt deine Gliedmaßen. Du spürst einen leichten Widerstand, als ob der Planet sich wehrt gegen dich. Die Wärme wird zu Hitze, fast schon unangenehm. Züngelnde Flammen umspielen Deinen Körper aber verbrennen dich nicht. Für einen Moment schließt Du die Augen, das Feuer wird zu gleißend. Dann fühlst du reißenden Wind an dir vorbei strömen. Du öffnest die Augen und die Schwärze ist einem hellen Blau gewichen durch das du auf eine weiße Wattelandschaft zu rast. Du fällst in die milchige Watte, einen Augenblick ist alles Grau und dann siehst du unter dir eine Spielzeuglandschaft. Du erkennst einen Wald, eine Stadt, weißt nicht woher du Wälder und Städte kennst.

“Der Aufprall wird mich töten”, ein Satz formt sich in deinen Gedanken und macht dir Angst. Du versuchst dich zu erinnern, rasend schnell nähert sich der Wald, Panik erfüllt Dich und du zappelst hilflos. “Traum, es ist nur ein Traum und gleich wache ich auf”, der Gedanke gibt dir Kraft als du krachend durch die Wipfel der Bäume brichst. Du schließt die Augen, fühlst einen gewaltigen Schock durch deinen Körper laufen, helles Licht dringt durch deine Augenlider und du verlierst das Bewusstsein.

11. Dezember 2009

Fantasy-Rollenspiele: Nicht nur am Computer

Abgelegt unter: Allgemein — webmaster @ 15:41

Sich mit Freunden um einen Tisch zu setzen und heldenhafte Abenteuer in einer Welt voller Magie zu erleben ist ein Hobby, das in Zeiten des Web 2.0 oft auf Unverständnis stößt. Fantasy-Rollenspiele, davon hat der Netz-affine Mensch inzwischen gehört oder sie sogar selbst probiert, aber im Regelfall nur in der digitalen Version. Vor allem die virtuelle Welt von World of Warcraft, aber auch Spiele wie Dragon Age: Origins oder Drakensang prägen das Bild des Rollenspielers als einen stundenlang vor seinem Rechner sitzenden jungen Mann, der mit lässigen Mausklicks Horden von Monstern abschlachtet.

Einem Bekannten zu berichten, dass diese Rollenspiele ihren Ursprung in den siebziger Jahren haben, in tatsächlich noch auf echtes Papier gedruckten Heften und Büchern, ruft oft Staunen hervor. Aber es gibt sie noch, die jungen und nicht mehr so jungen Rollenspieler der alten Schule. Nur mit einem Charakterbogen, Würfeln und ihrer Phantasie bewaffnet, streifen sie ganz ohne Bits und Pixel durch Verliese, Wälder und Städte.

Die Abenteuer entstehen in einer gemeinsam erzählten Geschichte, durch einen Spielleiter moderiert. Häufig entscheidet ein Würfelwurf, ob und wie gut eine besonders gefährliche Aktion eines Helden Erfolg hat. Wann und wie gewürfelt wird steht in den gedruckten Regeln, dort finden sich meist auch Informationen über die Spielwelt. Auch fertige Szenarien, die dem Spielleiter die Vorbereitung erleichtern, gibt es zu kaufen.

Von aufwändig gestalteten dicken Büchern bis hin zu kleinen PDF-Publikationen reicht die Palette an verfügbaren Papier-Rollenspielen. Das in Deutschland wohl bekannteste Spiel, “Das Schwarze Auge”, erscheint seit über 25 Jahren, inzwischen im Ulisses Verlag. Wer bisher nur am Computer spielt, sollte ruhig mal einen Blick wagen.

Hallo Welt!

Abgelegt unter: Allgemein — webmaster @ 14:47

“Hello World” war, soweit ich mich erinnere, die Ausgabe meines ersten Basic-Programms. Hoffentlich ein guter Einstieg für einen neuen Blog, für den ich in meinen Bücherregalen und meinen Lesezeichen kramen möchte und über die Funde berichte.

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